Die jüdische Küche

Eine Buchbesprechung von magentratzerl:

Normalerweise suche ich mir die Bücher, die ich hier bespreche ja selbst aus. Dieses hier hatte ich ursprünglich nicht auf meiner Liste. Und dann gab es Menschen, die meinten, dass ich dieses Buch mögen würde. Nun….sie hatten recht:

Annabelle Schachmes fing als Journalistin für Zeitschriften wie „Vanity Fair“ an, bevor sie sich daran machte, Rezepte zu entwickeln und sich mit Food-Fotografie zu befassen. Sie lebt in Frankreich, und so ist dieses Buch eine Übersetzung aus dem Französischen.

Das ist erst mal ein hübsches Buch: Helles, einladendes Layout, hochwertige Fadenbindung, Lesebändchen. Die Fotos, die Annabelle selbst gemacht hat, nehmen uns mit in die jüdische Lebenswelt. Es gibt nicht nur Food-Fotos, sondern auch von Zutaten, Menschen, Märkten….man kann wunderbar eintauchen in das Thema des Buches. Beid jedem Blättern entdecke ich etwas Neues – außer dem Appetit wird auch die Reiselust geweckt.

Und der Inhalt? „Die jüdische Küche“ – gibt es die überhaupt? Annabelles Lektorin war nicht begeistert, als die Idee an sie herangetragen wurde. Immerhin gibt es da einen immense Vielfalt. Die jüdische Küche ist ja keine Regionalküche, sondern wird allenfalls durch die gemeinsame Religion geeint. Und so finden wir in diesem Buch auch einen bunten Querschnitt durch die Küchen der Juden in Osteuropa, in den USA, im Nahen Osten und in Nordafrika. Traditionelle Rezepte wechseln sich ab mit neuen Ideen –> Weiterlesen

Copywrite/ Photocredit: magentratzerl

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